Arbeitnehmerschutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Fast jeder Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin befindet sich in einem persönlichen und wirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnis zum Arbeitgeber. In einem Konfliktfall stehen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer*in oft nicht auf Augenhöhe gegenüber. Hier greift der gesetzliche Arbeitnehmerschutz ein. Andernfalls könnte der Arbeitgeber einseitig seine Interessen durchsetzen. Das individuelle Arbeitsrecht dient dazu, die wirtschaftlich und sozial schwächere Position der Beschäftigten zu stärken.

Die wichtigsten Themen des Arbeitnehmerschutzes sind:

  • der Kündigungsschutz
  • der Lohnanspruch
  • der zustehende Urlaub
  • die Entgeltfortzahlung bei Krankheit
  • der Befristungsschutz
  • der Teilzeitschutz
  • das Verbot diskriminierenden Verhaltens
  • die Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Teilzeit, Mutterschutz, Elternzeit)

 

Zur Wahrung des Arbeitnehmerschutzes ist es oftmals wichtig, gesetzliche oder vertragliche Fristen einzuhalten. Bei Verstreichen bestehender Fristen kann der gesetzliche Schutz verloren gehen.

In allen Bereichen des individuellen Arbeitsrechtes legen wir großen Wert darauf, eine effektive, dem Mandanten und seinen individuellen Zielen entsprechende, Strategie zu entwickeln.

Ist hierzu ein Rechtsstreit erforderlich, vertreten wir unsere Mandantschaft engagiert und kompetent gegenüber dem Arbeitgeber und in Verhandlungen vor den Arbeitsgerichten.

Schnittstellen zum Sozialrecht

Das Arbeitsrecht und das Sozialversicherungsrecht sind eng miteinander verbunden. Während das Arbeitsrecht für einen Interessenausgleich innerhalb des Arbeitsvertragsverhältnisses sorgen soll, regelt das Sozialrecht die soziale Absicherung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

 

Zentrale Themen sind hierbei:

  • die Arbeitslosenversicherung
  • die Krankenversicherung
  • die Rentenversicherung
  • die Unfallversicherung
  • der Teilnahme behinderter Menschen
  • die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Diese Bereiche des Sozialrechts haben oftmals großen Einfluss auf das Arbeitsverhältnis. Sie begründen Rechte und Pflichten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Ein Beispiel für diesen engen Zusammenhang beider Rechtsgebiete sind die Sperrzeitregelungen beim Arbeitslosengeld. Danach kann z. B. eine Sperrzeit von bis zu 3 Monaten eintreten, wenn ein Arbeitnehmer die Beendigung eines versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses schuldhaft ohne wichtigen Grund verursacht.

Diese notwendigen sozialrechtlichen Aspekte des zu bearbeitenden arbeitsrechtlichen Mandates, werden von uns stets umfassend berücksichtigt.

 

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